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Wer einmal auf Rügen war, kommt immer wieder. Wer zum ersten Mal
kommt, ist überrascht. Das wissen die Rüganer. Überrascht von der
Größe der Insel und davon, dass sie auf ihrer fast tausend
Quadratkilometer weiten Fläche ungewöhnlich viele Landschaften nah
beieinander vereint. "Es ist fast so, als würde der Süden im
Norden sein." So hat ein Gast sein Erstaunen einmal zum
Ausdruck gebracht. Schon kurz hinter Ziegelgrabenbrücke,
die die Insel mit Stralsund und damit mit dem Festland verbindet,
stellt sich das Gefühl von Landurlaub ein. Man möchte picknicken
oder spazieren. Leuchtende Rapsfelder, satte grüne Wiesen,
Pferdekoppeln, knorrige Obstbäume, torfgedeckte Bauernhöfe und die
im Süd-Osten noch großteils erhaltenen weiten schattigen
Alleenstraßen, die bis hin zur traditionellen Bäderküste führen,
bestimmen das Bild - und das Urlaubsgefühl. Die Luft riecht
nach Landleben, das bis an die Küste reicht und sich dort ein fast
überraschendes Stelldichein mit dem Meer zu geben scheint. Der
nordische Himmel über der Küste, der von frischen sandweißen
Sommertagen und auch von der tosenden Herbstsee und klirrenden
Eisschollen erzählt, verbindet auf faszinierende Weise die fast 600
Kilometer lange Küste Rügens und der Hansestadt Stralsund mit
diesem ländlichen Idyll - das Leben der Fischer mit dem der
"Landleute", das der Störche mit dem der Möwen und
Kraniche, dichten Buchenwald mit weiten Boddenlandschaften,
Blumenwiesen mit frischem Nordwind und die leuchtend türkis-weiße
Kreidefelsenküste auf Jasmund mit dem sagenumwobenen grünschwarzen
Herthasee in den tiefen Wäldern der Stubnitz.
Fahrten rund um Rügen von:

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